Die König-Johann-Runde startet am Weiherplatz in Freudenburg. Der Ausgangspunkt der Wanderung befindet sich an der restaurierten Stadtmauer mit Brunnenanlage und Sitzmöglichkeiten. Nach einer kurzen Treppenanlage bergab befindest du dich gleich in einem Pfadabschnitt inmitten unberührter Natur. Der Pfad führt, immer leicht bergab und bergauf, an der Felswand vorbei, an welchem die Häuser des alten Ortskerns von Freudenburg stehen. An der Burgruine der Freudenburg verläuft der Wanderweg durch den Burggraben zur Ruhebank, wo du den ersten Ausblick ins Leuktal genießen kannst. Weiter auf dem Pfad bis zur Burgspitze, dann bergab, erreichst du das Tal am Freudenburger Bach. Hier am neuen Fußgängersteg lädt dich eine Tisch-Bank-Gruppe zur Rast ein.
Der nächste Abschnitt des Weges führt höhengleich durch den Herrenwald bis zur Grillhütte, wo sich auf überdachten Bänken eine Pause anbietet. Nachdem die Gartenstraße überquert ist, führt der Seitensprung wieder in den Wald. Nach einem scharfen Rechtsknick verläuft die Route am Wenigbach vorbei, welcher sich in diesem Bereich sein Bett tief in den Felsen eingeschnitten hat. Die schöne Pfadpassage wird nur durch die Brücke der Ewigbachüberquerung unterbrochen. Gleich hinter der Brücke öffnet sich ein Panoramablick über das Leuktal bis zu den Höhen des Saargaus. Hier an der Ruhebank beginnt ein Wegeabschnitt, auf dem die unterschiedlichsten Waldformationen durchlaufen werden.
Der Bachlauf linkerhand bildet hier die Landesgrenze zum Saarland. Zunächst höhengleich, dann bergab, führt der Seitensprung hinab ins Leukbachtal. Vom Waldrand aus bietet sich dir ein schöner Blick auf das imposante Gebäude der unteren Stegmühle. Nach Überquerung der Fahrstraße, an der Schutzhütte vorbei, verläuft die Strecke durch das romantische Leukbachtal. An der Steinbrücke solltest du nicht versäumen, einen Abstecher ins wildromantische Ewigbachtälchen zu machen. Hier endet das Bachtälchen nach ca. 200 m in einer imposanten Felskulisse. Immer weiter leicht bergab, links die Bachauen der Leuk, rechts die Felsformationen des Buntsandsteins, öffnet sich am Pilzfelsen der Blick auf Kollesleuken. Durch das Wiesental an der Herrenmühle über die Leuk erreichst du das linke Bachufer. An der Herrenmühle lohnt sich ein Besuch in der Wildling Verkaufs- und Abholstation. Hier kannst du besonderes aus Apfel, Birne & Co. probieren. Zu den Wildling-Produkten gehören Kellvados im Whiskyfass gereift, Apfel- und Birnenkracher, Edel-Obstbrände, Birnensecco, Gelees & Marmeladen, Apfelessig im Holzfass gereift und weitere ausgesuchte Produkte von Partnern der Regionalinitiative "Ebbes von Hei!". Die Öffnungszeiten findest du unter www.wildling-von-hei.de.
Leicht bergauf und bergab führt die Pfadpassage durch Buchenwald und an Felsformationen vorbei. Hier wurden an verschiedenen Stellen zwischen dem Mühlenteich der Hackenberger Mühle und den Felswänden Fußgängerstege errichtet. Am neugestalteten Mühlenplatz in Kollesleuken, wird dir die Entscheidung eine Pause einzulegen, sicherlich leicht fallen.
Der weitere Weg führt am Waldrand vorbei mit schönen Aussichten ins Wiesental der Leuk. Nun folgt der erste Anstieg des Weges. Zunächst noch über einen Forstweg, dann auf einem Pfad bergauf zum Waldgebiet „Klingerheck“. Nach einer gleichmäßigen Steigung durch hohen Buchenwald beginnt wieder ein Pfadabschnitt bevor du aus dem Wald heraustrittst und den Ausblick an einem Rastplatz genießen kannst. Unterhalb des Eiderbergs erreichst du die L 131. Die Straße sollte äußerst vorsichtig überquert werden.
Zunächst am Rand einer Hecke vorbei, mit herrlichem Panorama zum Saargau, wird es nun noch einmal richtig steil. Hier befindest du dich schon im Naturschutzgebiet Eiderberg. Auf diesem Wegeabschnitt kannst du im Frühsommer seltene Pflanzen bewundern. Die höchste Stelle des Eiderbergs ist gleichzeitig der höchste Punkt der Wanderung auf der König-Johann-Runde. Von hier oben kannst du einen Rundblick genießen, der wohl einmalig ist. Blicke ins Saarland, den Saargau und über die Saar bis zum Osburger Hochwald tun sich hier auf. Immer noch im Naturschutzgebiet führt der Pfad an ehemaligen Steinbrüchen vorbei, nun bergab zur Ortslage von Freudenburg. Vorbei am jüdischen Friedhof und am Kelterplatz entlang sind es nur noch wenige Meter bis zum Ausgangspunkt am Weiherplatz.
Bitte achte auf festes Schuhwerk und ausreichend Rucksackverpflegung.
Versäume nicht einen Abstecher ins Ewigbachtälchen!
Schau auch in der Wildling Verkaufs- und Abholstation vorbei, die direkt am Wanderweg gelegen ist und probiere besonderes aus Apfel, Birne & Co.
Öffnungszeiten: www.wildling-von-hei.de
Von Saarburg führt die B 407 nach Trassem. Weiter geht es über die Landstraße Richtung Freudenburg.
Kostenlose Parkmöglichkeiten sind im Ortskern von Freudenburg vorhanden.
Mit der Bahn erreichst du die Stadt Saarburg auf der Bahnstrecke Saarbrücken-Trier. Von dort führt die Buslinie 241 und 248 in regelmäßigen Abständen nach Freudenburg. Am Sonntag gibt es keine Busverbindung.
Informationen zu aktuellen Fahrplänen des ÖPNV erhälst du unter www.bahn.de oder www.vrt-info.de.
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Autoren: Ulrike Poller, Wolfgang Todt, Verlag: ideemedia, 144 Seiten, Format: 11,0 x 16,4 cm, ISBN: 978-3-942779-59-3, 12,95 €
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Diese Tour wird präsentiert von: Saar-Obermosel-Touristik e.V , Autor: Saar-Obermosel-Touristik e.V.
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